Pflegende Angehörige leisten einen zentralen Beitrag für unsere Gesellschaft und unser Gesundheitssystem. Lange blieb diese Arbeit jedoch weitgehend unsichtbar. Ab 2026 sollen verschiedene Anpassungen in Kraft treten, die genau hier ansetzen.
Geplant sind unter anderem höhere Beiträge für Entlastungsangebote, klarere Regelungen bei Unterstützungsleistungen und eine stärkere Anerkennung der Pflegearbeit im privaten Umfeld. Auch der Zugang zu Beratungs- und Unterstützungsangeboten soll vereinfacht werden.
Ziel dieser Veränderungen ist es, Angehörigenpflege nicht nur moralisch zu würdigen, sondern auch strukturell besser abzusichern. Denn ohne die tägliche Leistung von Angehörigen würden viele Betreuungssituationen kaum funktionieren.
Was bedeutet das konkret für dich? Je nach Wohnkanton und persönlicher Situation können sich neue Ansprüche ergeben, etwa bei finanzieller Unterstützung, Betreuungsgutschriften oder subventionierten Entlastungsangeboten. Wichtig ist, informiert zu bleiben und Veränderungen aktiv zu verfolgen.
Auch wenn Veränderungen manchmal Unsicherheit mit sich bringen, bieten sie zugleich neue Chancen. Chancen auf mehr Unterstützung, mehr Anerkennung und mehr Fairness für all jene, die täglich Verantwortung übernehmen.